Jupiter Jones

Wer in Deutschland über Musik spricht, zieht ständig Grenzen. Hier Punk, da Pop. Hier Indie, da Mainstream. Hier Ansehen, da Gelächter. „Das Gegenteil von allem“ hieß ihr letztes Studioalbum und der Name ist Programm, denn Jupiter Jones haben diese Grenzen nie gekannt. Die Band, die sich 2002 in der Eifel gegründet und sich nach einem Detektiv der Drei ??? benannt hat (Nach wem wohl?), zeichnet vor allem ihr unverwechselbarer Charakter aus, der ihnen wie keiner zweiten Band gegeben ist, denn niemand verknüpft rauhalsig-seelenvollen Rock so vollendet mit den besten Worten zur richtigen Melodie.
Sie beschallen Moshpits voller Schweiß und Tränen, aber auch das Kapuzinerkloster Cochem mit einem Unplugged-Konzert. Sie fusionieren die Energie des Rock mit Melodien und Textzeilen, die jeden bewegen, der das Glück hat, ihnen zu begegnen. Jupiter Jones bringen ein Lebensgefühl zum Ausdruck, das viele kennen und nicht in Worte fassen können. Das ewig dumpfe Gefühl, dass da noch etwas ist, das man erledigen muss, dass alles besser sein könnte und dass man auf dem Weg zum Ziel einfach schon mal lebt.

Die größten Erfolge der Band stellen ein zweiter Platz beim Bundesvision Songcontest 2014, bei dem sie Rheinland-Pfalz vertraten und der Gewinn des Echos 2012 dar. Erst vor kurzen spielten sie mit Herbert Grönemeyer zusammen vor 35.000 Menschen in Dresden, um für Toleranz und Weltoffenheit zu demonstrieren. Daher freuen wir uns umso mehr, dass wir sie als Headliner für Rock den Dom gewinnen konnten.

Die neuen Songs handeln von Liebe, Verlust, Sinnsuche und Selbstzweifel. Die finalen Zeilen der Single „Still“ lauten: „Und wenn ich noch 1000 Lieder vom Vermissen schreib/ Heißt das noch nicht, dass ich versteh/ Warum dieses Gefühl für immer bleibt.“
2015 ist es Zeit, dass dies nun alle Menschen mitkriegen, denn jeder hat ein Herz, das es verdient hat, würdevoll berührt zu werden.

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